Montag, 12. September 2011

01.09.

Unsere Herberge, das ACB (Auckland Central Backpackers) lag genau an der Queen Street, der Hauptstraße und damit mitten im Geschehen. Mit der Hoffnung auf frische Klamotten und eine Dusche wollten wir einchecken, doch wir wurden enttäuscht. Einchecken durfte man dort erst um 13.00. Und es war gerade mal 08.00 morgens. Die Stimmung sank! Entschuldigend schickte man uns zum Starbucks um die Ecke und bot an unser Gepäck aufzubewahren. Aufgrund mangelnder Optionen stimmten wir zu und bald saßen wir alle recht geplättet vor unseren Getränken und chatteten ein bisschen über unsere Heimatstädte. Es stellte sich heraus, dass Norddeutschland eindeutig unterbesetzt war, denn die meisten kamen aus Bayern und Süddeutschland. Dementsprechend war auch deren Dialekt und ich hatte meine Probleme die Bayer zu verstehen („i hoab dia ni gsehn“ – „hä?“ :D ). Trotzdem wurde es noch ganz lustig und der Kaffe machte uns wieder ein bisschen wach. Also beschlossen wir in unsere Partnerbüro zu gehen, denn dort gab es freies Internet, Telefon und alles was das Herz begehrt. Schnell wurde Facebook und die Emails gecheckt und den Freunden mitgeteilt, dass man heile auf der anderen Seite der Erde gelandet war und hier alles super toll ist! Im Partnerbüro waren alle supernett und irgendwann konnten wir auch endlich mal im Hostel einchecken. Frisch geduscht erkundeten wir noch ein bisschen die Stadt und ein paar aus unserer Gruppe gingen sogar noch auf den nächsten Berg wandern. Nichts für mich. Ich blieb lieber in der Nähe und ging auf Nahrungssuche. Mit Burger King, Dunkin‘ Donuts und Mc’s direkt gegenüber war das keine große Herausforderung. Abends wollten wir eigentlich noch in die globe bar gleich nebenan. 20:00 hörte sich gut an und ich stimmte begeistert zu. Julian und ich gammelten noch ein bisschen in der Lobby und als es 19:00 war, beschloss ich mich noch für eine Stunde hinzulegen. Also hoch ins Zimmer, Wecker stellen, schlafen…Wecker überhören, weiterschlafen. Super Sache :D Naja immerhin war ich den nächsten Morgen ausgeschlafen und kam frisch zum Frühstück. Die anderen haben zwar nicht verschlafen, aber lange ausgehalten haben sie auch nicht, also habe ich nicht so sonderlich viel verpasst.

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