Mittwoch, 27. Juni 2012

So one more time for old time's sake- kiwistyle :)

Wie man Überschrift entnehmen kann ging meine Zeit in lovely New Zealand leider dem Ende entgegen und da ich ein bisschen in Auckland rumgetröddelt hab wollte ich noch ein letztes Mal auf Reisen gehen. Allerdings war die letzte Woche in der „Metropole“ nicht nur unnützes Rumgesitze, sondern ich habe es tatsächlich geschafft mein Auto zu verkaufen. Vermissen tu ich meinen Kleinen doch schon. Allein schon deswegen, weil ich jetzt mein ganzes Krams, was sich über die letzten 5 Monate im Kofferraum angesammelt hat, mit mir rumtragen muss. Super! Naja, irgendwann ging es dann auf, natürlich ganz im Kiwistyle, keine Ahnung wohin: grobe Richtung Norden.
Der erste Stopp war notgedrungen Whangarei. Eine ziemlich hässliche Stadt und ich war auch glatt mal die einzigste im Hostel. Das ist mir vorher auch noch nicht passiert, aber ist halt anscheinend Winter. Immerhin kein Geschnarche im Dorm! Na ja beim rumwandern folgte ein Schauer dem anderen und verlaufen habe ich mich auch. Ansonsten: Hübscher Wasserfall, dumme Ausschilderung!
Weiter gings zu den Bay of Islands, wie der Name schon sagt: eine Bucht mit vielen Inseln. Sehr schön dort oben und sogar recht warm. Man konnte sogar ein bisschen am Strand liegen. Echt super
J
Danach war das Northland dran. Cape Reinga ist der nördlichste Punkt Neuseelands und das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Da es dort so gut wie keine Zivilisation gab wurde mal wieder mitten im (wunderschönen) Nichts am Strand gecampt. Ein bisschen frisch, aber trotzdem gut.
J Und Cape Reinga ist echt schön und es gab total viele verlassene Strände. Unter anderem auch der 90-Mile-Beach (eigentlich nur 60 Meilen lang, aber who cares).
Allerdings hat Auckland wieder gerufen, denn von dort aus ging mein Flieger in den Norden. Allerdings nicht nach Deutschland (wäre ja auch total langweilig, mit Sommer, Fußball-WM und Public Viewing und so…!). Nein für mich hieß es auf die „Westinsel“, nach Australien. Wenn man schon mal hier in der Gegend ist muss man da ja auch mal hin! Also ging es mitten in der Nacht auf zum Airport und in den Flieger nach Sydney. Der 3 stündige Flug ging auch recht schnell hin (bin ja schon anderes gewöhnt..) und ich kam in Sydney im strömenden Regen an. Natürlich total meinen Vorstellungen entsprechend. Das Hostel stellte sich als…nun ja eher ein bisschen gewöhnungsbedürftig heraus. Es gab einige Psychos, sich ständig mit sich selber redeten (im glücklichen Fall) oder stritten. Ja, ziemlich amüsant. Zum Glück gab es auch normale Leute!
Die nächsten Tage schien sogar ein bisschen die Sonne und ich konnte die Stadt erkunden. Die ist echt richtig schön und besteht (wie Auckland) nicht nur aus einer Straße. Es gibt historische Gebäude (in NZ so gut wie gar nicht vorhanden) und es ist allgemeinen echt hübsch. Besonders der Hafen, mit der Harbour Bridge und (wie erwartet) dem Opera House. Echt beeindruckend! Und hier umgerechnet Dezember ist lässt es sich noch gut in kurzen Sachen im Park liegen (was erwartet man auch anderes von Down Under). Wunderbar!
Ansonsten bin ich noch zu den Blue Mountains gefahren, das ist ein Nationalpark im Westen von Sydney und voller Eukalyptus Bäume und Berge. Echt schön da und hat auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt nötig!
Wie auch immer wollte ich ein bisschen weiter nach Norden, denn da wird es ja bekanntlich wärmer. Ein Bus nach Byron Bay war schnell gebucht, allerdings handelte es sich um eine 12 Stunden Fahrt. Jah Autralien scheint echt groß zu sein und als ich am Ziel ankam, habe ich noch nicht einmal die Grenzen zum nächsten Bundesstaat überquert. Awesome! Hat sich aber gelohnt, denn die Bucht ist echt schön und in meinem Hostel gabs sogar einen Swimming Pool. Sweet. Das Wetter spielte auch mit, denn es war super warm. Also auf gings wandern zu einem Leuchturm. Mir wurde auch gesagt, dass man mit ein bisschen Glück von dort aus sogar Wale sehen kann. Ich Glückliche kam genau im richtigen Zeitraum an und konnte die Meeressäuger bei ihrer Sprungakrobatik beobachten. Echt unglaublich und ich bin am überlegen, ob ich mir nochmal Whale Watching gönnen soll. In Kaiks hatte ich davon zwar eigentlich schon genug, aber es gab nur Sperm Wale zu sehen und keine springenden Humphacks. Mal sehen ;)
Jah, noch irgendwas außer am Strand legen und sich sonnen? Nee! Und es ging noch weiter nördlich nach Brisbane! Da das Wetter (außer am 1. Tag) nicht so prall war ging es nur ins Museum und ein bisschen durch die Stadt bummeln. Ich war auch auf meinem ersten Weihnachtsmarkt in Australien. Zwar ohne Glühwein und Schmalzkuchen, dafür aber mit Eislaufen, deutschen Würstchen/Brezelstand und spanischen Donuts. Man fühlte sich fast wie zu Hause und ich vermisse die Kälte irgendwie ein bisschen. Naja muss ich wohl noch 6 Monate warten (oder 2 Wochen, je nach dem, wie kalt es ist Neuseeland ist).
Okay, das war jetzt eine echt grobe Zusammenfassung des letzten Monats und es ließe sich noch viiel mehr erzählen, aber ich will eh schon nicht nach Hause und wenn ich das jetzt alles aufschreibe, dann macht es das nicht grade einfacher! :D Oh Gott, ich krieg ne Krise!!

Sonntag, 20. Mai 2012

We try to do paragliding

Wie schon erwähnt, haben Marie und ich es gewagt zu paragliden. Zur allgemeinen Belustigung hier der erste Versuch:

Free Fall und ein bisschen mehr...

So Leute,
Ich habe mich endlich überwinden und seitdem ist viel passiert. Bin jetzt nämlich schon in Taupo (Hälfte der Nordinsel schon überquert) aber fangen wir mal von vorne an.
Aus Grund starker Langeweile in Picton (da kann man echt nichts machen) sah ich mich zu ein bisschen körperlicher Aktivität gezwungen und beschloss wandern zu gehen. Also los gings in die Fjorde und es stellte sich als sehr schöner Track heraus. Und richtig warm war es auch. Für ‚umgerechnet‘ November im T-Shirt schwitzen kann sich schon sehen lassen!
Die Nacht wurde dann aus Geldmangel wieder im Auto geschlafen und ganz früh morgens am nächsten Tag (7 Uhr, noch dunkel und Regen, richtig eklig) ging es dann auf zur Fähre, die ich tatsächlich doch noch geschafft hatte zu buchen! Allerdings war es keine schöne Überfahrt, denn man hat gar nichts gesehen, weil es so geregnet hat und hohe Wellen waren auch (zum Glück werde ich nicht mehr seekrank :D). Zum Glück gab es einen TV- Room und ich konnte mich mit Julia Roberts Filmen bei Laune halten.
In Wellington hat mich dann nichts mehr gehalten und ich bin direkt weiter nach Norden gebraust, zu meinem favourite Wwoof host Steve in Eltham, wo ich schon am Anfang meines Neuseelandabenteuers ein paar Wochen geblieben bin!
Und weil er auch im Laufe der Zeit seine steinalte Katze „ausversehen“ überfahren hat, gab es ein super süßes kleines Kätzchen zu bestaunen. Dobby hieß das Viech und war echt so niedlich!
J

Wir machten wieder Ausflüge zum Mount Taranaki, auf dem jetzt sogar Schnee lag. Das hieß die erste Schneeballschlacht im Mai. Echt super, aber ganz schön kalt. Einen Schneemann bauten wir auch und zwar unter Blizzard-artigen Umständen! Ansonsten ging es noch zu einem komischen Staudamm mitten im nichts und an mehr kann ich mich nicht erinnern…. :D
Außerdem war es mein erster wwoof- Aufenthalt ohne wirkliche Arbeit. Denn im Haus und Garten gab es nichts mehr zu tun, also beschränkten sich meine Aufgaben auf Geschirr spülen…Super!
J
Von dort aus ging es dann weiter nach Taupo. Da bin ich eigentlich nur hingefahren, weil ich Skydiven (Fallschirmspringen) wollte, also hoffte ich auf gutes Wetter. Das war auch am nächsten Tag und ich bin wagemutig morgens zum Infocenter gegangen und nach dem nächsten Termin gefragt.
„Ja, um 10 Uhr würde es gehen!“
„Ehm, okay! Sweet!“
Also in einer Stunde….Nervenzusammenbruch!!!!! Hatte ich mir das wirklich gut überlebt? Naja, bezahlt war schnell und dann gab es kein Zurück mehr! Beim Veranstalter angekommen sah man schon das viel zu wackelig aussehende pinke Flugzeug stehen und meine Leidensgenossen sahen sich ihrer Sache auch nicht soo sicher aus. („Okay, I came here to sign my death!“) Es gab zahlreiche Videos, die anscheinend zur Vorfreude dienen sollten, aber das klappte nicht so ganz. Und viel zu schnell wurde ich dann in einen feschen Overall gesteckt und in das Geschirr gespannt. Mein Tandempartner (wieder lassen sie einen nicht alleine fallen) war allerdings ganz nett. Allerdings half die Tatsache, dass er kurz vorm Flugzeug nochmal umdrehte („Oh shit, I forgot my helmet!!“) nicht wirklich. So und dann saß ich nun im Flieger. Es ging gefühlte Stunden aufwärts bis wir die 12 000 Fuß erreichten, aus denen abgesprungen werden sollte. Das sah schon zieeeeemlich hoch aus!!! Dass die Tür dann aufgemacht wurde, machte es alles nicht wirklich leichter. Allerdings hat man gar keine große Wahl, denn fest vor seinen Instructor gespannt ist man so ziemlich ausgeliefert. Also wurde ich aus 12 000 Fuß aus dem Flugzeug befördert und fiel. Und es war richtig toll. Dieses Gefül ist einfach unbeschreiblich und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen!! Und nochmal machen ja eh! Und man hatte eine perfekte Aussicht auf den Schicksalsberg. ;)
Der einzige Nachteil war, dass den ganzen restlichen Tag so einen Druck auf den Ohren hatte, dass ich fast gar nichts hören konnte :D Machte die Kommunikation nicht gerade einfacher!
Eigentlich hatten wir uns am Abend auch noch vorgenommen für das Champions League Finale aufzubleiben, das hier um 6.45 Uhr morgens übertragen wird. Echt komisch. Leider haben wir, oder eher ich, es nicht geschafft und jetzt muss ich mich mal erkundigen, wer gewonnen hat! Hoffen wir mal auf… den deutschen Verein natürlich. Man muss ja loyal bleiben... :D

Naja ich habe heraus gefunden, dass "munich" nicht gewonnen hat, sondern die gute Engländer. Naja, immerhin soll es spannend gewesen sein.
Taupo hat mich dann nach dem Skydive nichts mehr gehalten und ich bin gegen Lunchtime gen Auckland aufgebrochen. Die Stadt Neuseelands in die mich so ziemlich gar nichts gezogen hat, aber von dort aus gehen nun mal die meisten internationalen Flüge und ich habe vor mein kleines Gefährt dort zu verkaufen. Kann mich allerdings nur schwer von ihm trennen!
Naja jetzt sitze ich in meinem Partnerbüro und klaue Internet. Ach, und in meinem Hostel, das übrigens recht nett ist. Ein bisschen außerhalb (ist eigentlich ganz schön die Gegend) sind mehr Franzosen als Deutsche. Echt toll!! :)
Werde mal Flyer für mein Auto machen. Man schreibt sich & stay sweet! :)

Samstag, 12. Mai 2012

"It's my last night tonight" oder "Nobody can leave Kaikoura!"

Wie schon gesagt wollten wir unsere letzte Woche (für Marie wirklich die letzte, denn ihr Flieger nach Australien ist schon gebucht!) wieder in Kaikoura verbringen. Doch da mussten wir erstmal hinkommen! Von Christchurch nach Kaiks sind es zwar nur 2 ½ Stunden, doch die Fahrt endete ehe sie überhaupt begonnen hatte. Ich hatte mich wie üblich in der „Großstadt“ wieder verfahren und musste drehen. Durch die tiefstehende Sonne wurde ich allerdings geblendet und man hörte nur ein einen lauten Crash als ich meinen Kleinen gegen den Bordstein rammte. Ups! Zum Glück war es nicht mitten auf der Straße sondern auf einem Carpark vor einem Shop! Die Besitzerin kam gleich rausgerannt und meinte nur: „Oh Nein, ich hol gleich wen!“ und verschwand wieder. Ich hatte Angst, dass ich den ganzen Kotflügel eingedellt hatte, aber es stellte sich heraus, dass ich „nur“ ein Loch (recht groß) in den Reifen geschlitzt hatte! Die nette Dame kam dann wieder angeeilt und diesmal mit 2 Männern aus dem Nachbarshop im Schlepptau. Diese machten sich dann auch, ohne groß Zeit zu verplempern, an die Arbeit. Marie und mir blieb nichts anderes übrig, als neben unserem Auto zu stehen und uns über die Situation lustig zu machen! Sweet as hieß unsere Einstellung: Wird schon alles! Ein paar Minuten und viele „thank you so much“-„ah, no worries and drive safe“ später düsten wir dann mit dem Ersatzreifen in die nächste Werkstadt und ließen Sid für die restlichen 180 Kilometer fit machen! Klappte soweit auch ganz gut und frohen Mutes ging es wieder Richtung Heimat. Schließlich war es Freitagabend und wir wollten die Jam Night auf keinen Fall verpassen. Immerhin war morgen auch Maries Geburtstag!
Wundersamer Weise schafften wir es auch ohne weitere Probleme. Sid quietschte am Ende nur ein bisschen, denn der steile Arthurs Pass hat ihm nicht so gut getan! Aber er hatte ja die nächsten Tage ein bisschen „Pause“.
Tat auch gut alle unsere Freunde wieder zu sehen und weil wir so beliebt sind brauchten wir auch gar nicht, wie wir befürchtet hatten im Auto zu schlafen sondern in warmen WG’s von den Glücklichen, die nicht (wie wir) rausgeschmissen wurden. Super Sache.
Von unserem Flatmate haben wir dann noch erfahren, dass, wenn man ‚local‘ (Einwohner) ist, gratis Whale Watchen machen kann. Die Chance haben wir natürlich auch gleich ergriffen und am Dienstag saßen wir dann auch schon mit einer Horde aufgeregt schnatternder Asiaten auf dem Boot. Wir hatten sogar richtig Glück, denn wir sahen ganze 4 Pottwale, von denen einer eine sehenswerte Show zum Besten gegeben hat. Er hat nämlich direkt unter der Oberfläche gejagt! War schon cool zu beobachten. Zum Abschluss trafen wir dann noch auf eine riesige Schule Delfine, die Sprungakrobatik vorgeführt haben. Ein ziemlich gelungener Trip!
Am Freitag ging es dann für Marie wieder zurück nach Christchurch und ich wollte eigentlich direkt nach Picton fahren, um auf die Nordinsel überzusetzten.
Also bin ich noch kurz zu meiner alten Flat gefahren, um mich von David zu verabschieden. „Really, willst du wirklich jetzt fahren? Es regnet doch und ist dunkel und das ist doch wirklich kein schönes Fahren! An deiner Stelle würde ich noch ne Nacht bleiben!“ Ziemlich überzeugende Argumente, obwohl ich eher den Eindruck hatte, dass ich eine willkommene Ausrede für ihn war, nicht mehr an seinem Boot rumzuschrauben (Ja, das repariert er immernoch). Es wurde Rise of the Planet of the Apes geschaut (3x dürft ihr raten wieso :D) und danach ging es auf zur letzten Farewell Party im Pub. War wie immer ziemlich gut
J

Tja und oh Wunder habe ich es trotz vieler: „Oh, fahr doch am Sonntag…!“ geschafft mich zu trennen und bin jetzt in Picton. Von dort, wo die Fähren zur Nordinsel pendeln und warte geduldig darauf, dass ich mich endlich überwinde die Fähre zu buchen. Mein Bauchgefühl sagt nämlich, dass die Südinsel viel zu toll ist, um sie so „schnell“ zu verlassen. Naja vielleicht schaff ich es ja morgen!

Man schreibt sich!
Love
Svenja
J

Donnerstag, 3. Mai 2012

Fotos Roadtrip (2)

 Brauerei Tour


 Queenstown


 Puzzling World Irrgarten


 jaahh...unser Problem....


 Wanaka


 Vorm Paragliden








 Campingplatz :)


 Fox Gletscher


 Lake Matheson


 Anderer Campingplatz


Arthurs Pass

Roadtrip die 2.


Halli Hallo,
überraschender Weise sind wir noch am Leben und (einigermaßen) topfit! Also, wo war ich stehen geblieben?
Ja, Dunedin. Dort haben wir unseren letzten Tag damit verbracht eine Brauerei zu besichtigen („Speights“, sagt euch wahrscheinlich nichts und das Bier schmeckt auch nicht sonderlich gut, aber lag halt auf dem Weg). War auch ganz interessant und am Ende gab es sogar Freibier! Hat sich also gelohnt.
Danach ging es dann weiter südlich Richtung Nugget Point, allerdings war es schon ein bisschen spät und als wir am Car Park angekommen sind war es schon ziemlich dunkel. „Was solls?“, dachten wir uns und marschierten los. Weniger Minuten später waren wir dann mitten im Nichts, es war stockdunkel und kalt. Prima! Immerhin sahen wir den Leuchtturm blinken und es war trotzdem ganz cool, wenn auch ein bisschen unheimlich…!
Weiter gings dann nach Queenstown. Der ‚Partystadt‘ Neuseelands. Pünktlich sind wir dann auch am Freitagabend angekommen und es stellte sich als ganz lustig heraus. Am nächsten Tag haben wir dann noch die Stadt erkundet und die ist echt schön. Mitten in den Bergen an einem ultrablauen See. Die besten Burger des Landes gab es dann zum Lunch bei ‚Fergeburger‘. Die sind echt saulecker und auch vegetarisch. Yipieh! Mehr ist in Queenstown glaube ich nicht passiert, außer, dass wir mal den Luxus eines Hostels erfahren durften (Seit Christchurch haben wir nämlich immer im Auto geschlafen). Auf dem Weg nach Wanaka hat es uns dann in Arrowtown (Stadt dazwischen) in ein kleines süßes Kino gezogen. Und da der Kinosaal schon voll war durften wir auf Sitzsäcken mitfiebern. ‚“The next best Marigold Hotel“ hieß der Film glaube ich und war Britisch. Und ziemlich gut, obwohl es um Indien ging. Ich weiß zwar nicht, wie der auf Deutsch heißt, aber wenn ihr einen Film mit Dev Patel und Maggie Smith über Indien seht, dann geht da rein! Superlustig!!
In Wanaka war es dann kalt, dunkel und hat geregnet. Nicht sonderlich prall und so kam es, dass wir im ersten Pub dann auch gleich ganz viele Leute aus Napier getroffen haben. Echt super!! Neuseeland ist echt viel zu klein!
Am nächsten Tag ging es dann in die Puzzling World. Ein „Museum“ mit ganz vielen Illusionen und Rätseln und einem rieesigen Irrgarten. Durch den sind wir dann auch gut 3 Stunden rumgeirrt und haben uns ziemlich doof gefühlt. Am Ende waren wir ziemlich verzweifelt und wären fast über einen Zaun geklettert, als wir das Schild mit „Congratulations Exit“ gefunden haben! Außerdem gab es da noch ganz viele andere coole Sachen, die sind aber viel zu kompliziert zu beschreiben.
Aber das Highlight kam am Dienstag. Marie und ich gingen Paragliden! Also hieß es früh aufstehen und zum Berg fahren, von wo wir von dem Veranstalter aufgegabelt werden würden. Diese stellten sich auch als ziemlich nett heraus und zusammen ging es auf zur „Startbahn“. Ein hügeliger, rutschiger Abhang. Prima! Immerhin war der Ausblick super! Also wurden wir in unser Geschirr gespannt und und unsere Partner, mit dem wir fliegen würden (Ja, ein Tandemflug. Alleine trauten sie uns das dann doch nicht zu…) weihte uns in die hohe Kunst des Fliegens ein. Als das erledigt war sollte Marie dann zuerst starten. Sie und ihr Partner rannten also so los (sie vorneweg) und rannten…. Und waren schon fast in der Luft als Marie keine Lust mehr hatte und sich elegant hinsetzte. Ihr Partner fiel über sie rüber und der Fallschirm landete trostlos auf der Wiese daneben… Soviel zum 1. Versuch! Ziemlich lustig  und alle hatten Spaß! :D Der 2. Anlauf klappte dann besser uns man entschwebte gen Gebirge. Nun blieb nur noch ich und ich schaffte es sogar auf Anhieb. Und es ist echt ein tolles Gefühl. Einfach frei fliegen, richtig toll! Viel zu schnell ging es dann wieder Richtung Erde und die Landung verlief auch recht gut!
Happy wollten wir dann eigentlich Richtung Westküste fahren, allerdings gab es dann eine kleine Verzögerung… Schlau wie ich war ließ ich meinen Autoschlüssel im Auto, als wir einkaufen waren. Mit Wegfahren war da also nichts! :D
Okay, was machen wir nun? Das war jetzt die große Frage also sind wir erstmal zur Tankstelle gegangen.
„Wir haben uns aus unserem Auto ausgesperrt! Was sollen wir jetzt machen?“
„Oh, das ist aber doof. Ahh, aber in einen Mitsubishi kann man leicht einbrechen! Versuchts doch mal!“
Uns wurde also ein Kabelbinder in die Hand gedrückt und wir marschierten wieder zurück. Natürlich sehr hoffnungsvoll, weil wir ja so viel Erfahrung mit Autoknacken haben!
Eine halbe Stunde und sehr viele lustige Videos später hatten wir es dann immer noch nicht geschafft und waren zur Attraktion des New World Parkplatzes geworden. Viele Leute fragten uns:“ Alles OK bei euch?“, „Braucht ihr Hilfe?“, manchmal auch: „ist das auch wirklich euer Auto??“
Am Ende half uns dann ein netter Mann, der es Tatsächlich schaffte Sid aufzubrechen. Impressive! Glücklich ging es dann weiter!
Es wurde wieder an einem See gecampt und die West Küste ist echt richtig schön! Regenwald und hohe Berge. Was will man mehr? Dem Fox Gletscher wurde diesmal ein Besuch abgestattet und der ist fast noch schöner also der Franz Josef, von dem immer so viel geschwärmt wird!
Wir passierten die hässlichste Stadt Neuseelands (Greymouth) und überquerten die Südinsel an einem Tag via dem Athurs Pass. Eine sehr schöne Strecke einmal durch die Alpen. Ich habe das Gefühl, dass mich Neuseeland nur ungern gehen lassen will! Hier ist alles grade so toll!
Naja. Jetzt sind wir in Christchurch und gleich geht es nach „Hause“ denn die nächste Woche wollen wir in Kaikoura verbringen. Wird bestimmt wieder prima!

Bis die Tage,
Svenja
J

Fotos Roadtrip (1)

 Roadtrip :)


 Lake Tekapo


 Lake Tekapo 2


 Lake Tekapo 3


 Sonnenuntergang am Lake Pukaki


 Sonnenaufgang am Lake Pukaki


 Mt. Cook


 Super Ausblick


 schöner Platz zum Frühstücken


 nochmal Mt. Cook





 Mt. Cook nochmal....


 ein bisschen rumturnen...


 Elephant Rocks, Originalschauplatz von Narnia








 süße Pinguine in Oamaru


 'surfen' auf den Moeraki Bouldern





 Steilste straße der Welt in Dunedin


Super Name für ein Hostel!! :)

Fotos Kaikoura

Jetzt die Fotos von meinem Wohnort für 2 Monate :)

 Ausblick vom Balkon meiner Flat




 Gericht der Stadt: Crayfish!


 Mein Motel + Boss


 Die Flat


 Die Küche


 Good Times :)


 Unser Boot


 Wasserski!


 Delfine


 Dolphin Swimming


 Whale Watching


 Unser Fang


 Glücklich am Angeln


 Bergsteiger


 Blick vom Mt. Fyffe


 Hanmer Springs


 Body Boarding