Donnerstag, 26. Januar 2012

Fotos die 2.

Hier nochmal ein paar Bilchen für alle von euch, die kein Facebook haben ;)

 Cathedral Cove

etwas überfüllter Hot Water Beach

Waiheke Island-Auckland

Waiheke Island again

Mount Eden- Auckland (Vulkan)

Hängebrücke mitten im Nirgendwo

Der Rest der Fotos kommt später, wenn das Internet mal nicht so lahm ist wie jetzt -.-

Dienstag, 24. Januar 2012

Roadtrip!


Heya Deutschland hier ist Neuseeland und hier ist viel passiert. Aber das wichtigste zuerst: Ich lebe noch. Sorry für das Nichtmelden, aber hier war es in der letzen Zeit ein bisschen stressig und es gab akuten ‘free wi-fi‘-Mangel. Und letzteres war eindeutig schlimmer :D
Also von vorne anfangen… Die Zeit in Auckland habe ich hauptsächlich genutzt mich auf Autosuche zu begeben, was auch im Endeffekt erfolgreich war. Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Mitsubishi, den wir sogleich auf den Namen ‘Sid‘ getauft haben (nach dem Faultier aus Ice Age). Ich habe bei steilen Bergen nämlich immer noch Angst, dass er einfach rückwärts wieder runterrollt und der Allerschnellste ist der Kleine auch nicht mehr (steigert nicht grade das Selbstbewusstsein, wenn man andauernd überholt wird…:D) Aber im Stich gelassen hat er mich noch nicht und ich habe ihn noch nicht zu Schrott gefahren (wenn man mal davon absieht, dass ich die Mülltonne vor einem Motel mitgenommen habe- aber die war auch ganz blöd dahingestellt!!) Ansonsten bleibt dazu eigentlich nur zu sagen, dass der in NZ übliche Linksverkehr gar nicht so schlimm ist, wie ich angenommen hatte. Immerhin war ich schon vorher 4 Monate hier und hab mich schon ziemlich gut an das Fahren auf der ‘falschen‘ Seite gewöhnt. Wenn ich jetzt Ami-Filme sehe, denke ich mir: Die Fahren doch auf der falschen Seite?! :D Schon lustig, wie sich das Denken so schnell ändern kann!
Und der eigentliche Grund, dass ich nochmal hoch nach Auckland gefahren bin war, dass meine Mama am 12. Januar hier gelandet ist. Die Chance einmal nach Neuseeland zu kommen und mich zu nerven (:D) hatte sie sich ja nicht nehmen lassen!
Also haben wir die ersten 3 Tage in Auckland verbracht. Zum Beispiel waren wir nachts auf dem Skytower (übrigens das höchste Gebäude der Südhalbkugel), haben mit der Fähre den wunderschönen Hauraki Golf erkundet, sind auf Vulkane mitten in der Stadt geklettert usw. Da haben wir glaube ich das beste aus der Stadt rausgeholt aber ich war froh, dass ich weg kam, denn ich war schon fast 10 Tage dort. Viel zu lang! Aber immerhin konnte ich die letzten Tage im Hotel schlafen! Das war ein echter Luxus! Eigenes Bad etc. Außerdem sind in den letzten Tagen im Hostel die Lifte ausgefallen, das hieß man konnte entweder eine halbe Stunde fluchend auf den ‘call- lift‘ Knopf zu drücken oder wohl oder übel die 9 Stockwerke hoch/bzw. runter zu rennen. Ganz fitte Menschen nutzen auch die Gelegenheit, warfen sich ins Sportoutfit und verbrachten ihre Zeit damit im Treppenhaus hoch und runter zu joggen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich da nicht ganz so viel Lust zu hatte…:D

Nach Auckland ging dann der Roadtrip los und unser erstes Ziel war Coromandel, ca. 2 Stunden von Auckland entfernt, wo wir ein nettes Motel in einem kleinen (für NZ- Verhältnisse großen) Dorf gefunden hatten. Wir erkundeten das Cathedral Cove (ein hübscher Felsen im Meer) und den Hot Water Beach. Das ist ein Strand, an dem man sich seinen eigenen kleinen heißen Pool buddeln kann. Wenn man die richtigen Gezeiten erwischt füllt lauwarmes bis kochend heißes Wasser die frisch gegrabenen Löcher und man es sich drin gemütlich machen. Leider habe ich mir ein paar Mal den Fuß verbrannt, denn wenn ich schreibe, das Wasser kann heiß sein, dann meine ich das auch! Autsch!! Trotzdem war es schon lustig.
Den Tag danach ging es dann gleich weiter nach Waitomo. Ein Ort mitten im Nichts, allerdings ist er berühmt für seine Höhlen! Auf dem Weg dorthin habe ich dann auch meine ersten Kiwis gesehen (Die Vögel). Leider nicht in freier Wildbahn, denn die sind ziemlich selten, sondern in einem Kiwi- House. Aber besser als nichts. In Waitomo angekommen haben wir dann die Höhlen besichtigt . Da gibt es ganz viele Glühwürmchen drinne und es war einfach unglaublich schön. Man saß in dem Boot, alles war leise und stockdunkel und wenn man an die Decke geschaut hat, sah es fast so aus, wie der Sternenhimmel. Nur noch heller und ziemlich viele Sterne.
Von dort aus ging es weiter nach Taupo. Eine kleine Stadt mit vielen Attraktionen wie zum Beispiel die ‘Huka Falls‘ oder die ‘Craters of the Moon‘ (dampfende Löcher im Boden), die wir auch gleich am ersten Tag abgearbeitet haben. Echt schön! Und wir haben uns nur einmal verlaufen! Danach sind wir dann in den Tongariro National Park gefahren. Original-Schauplatz von Herr der Ringe, denn dort kann man ‘Mordor‘ und ‘Mount Doom‘ finden. Wir haben ein paar nette Tracks gemacht, aber leider war das Wetter nicht so pralle und man hatte kaum Sicht auf irgendwas, was weiter als 200 Meter weg war. Egal, hat sich trotzdem gelohnt!
Weiter gings dann nach Rotoura, oder in die Stadt, die nach verrotteten Eiern riecht. Dort gibt es nämlich viele Vulkane und Geysire und alles riecht nach Schwefel. Nicht so lecker, wenn man irgenwas essen will aber schon mal ganz cool erlebt zu haben. Und anscheinend gewöhnt man sich auch dadran, wenn man dort länger lebt… nun ja. Gibt bestimmt noch schönere Gegenden in Neuseeland, als eine stinkende Vulkanstadt :D Aber die Geysire waren schon beeindruckend!
Napier (mit einem kleinen Zwischenstopp in Gisborne; der ersten Stadt in der Welt, die jeden Morgen die Sonne sieht) war dann der nächste Halt, auf den ich mich wohl am meisten gefreut habe! Denn dort konnte ich dann mein altes Hostel nochmal besuchen und die Leute dort sind mir wirklich ans Herz gewachsen! Leider hatten wir dort nur eine Nacht, such a shame! Allerdings wäre es auch schlecht, wenn wir die Fähre verpassen (auf die Südinsel von Wellington aus), die ist nämlich schon gebucht und zwar für den 26.1 ! Yes, endlich Südinsel. Die soll  noch viel schöner sein, als der Norden hier. Also machten wir uns auf den Weg nach Wellington und nahmen dabei noch den längsten Namen der Welt mit. Ein Berg mitten im Nirgendwo. Also wirklich im Nichts!! 84 Buchstaben hat der Gute und den Aussprechen ohne Luft zu holen geht nicht. Haben wir mehrfach ausprobiert!

Soo, jetzt seit ihr erstmal wieder auf dem letzten Stand! :) Fotos von der Reise und kommende Berichte der Südinsel folgen bald :)


See ya!

Montag, 2. Januar 2012

Restliches Wellington und Auckland

Die letzten 2 Tage Wellington haben wir größtenteils mit versuchtem Sightseeing verbracht. Allerdings gab es in der Innenstadt nicht so viel zu sehen, also sind wir mit dem „Cable Car“ aus der Stadt rausgefahren in die Botanischen Gärten. Das 2Cable Car“ ist so eine Art alte, rote Straßenbahn und sieht eigentlich recht hübsch aus und von den Botanischen Gärten hätte man wahrscheinlich auch einen super Ausblick auf Wellington gehabt, allerdings war es recht diesig. Ich kann die Bilder von deen Tagen aber trotzdem einfach mal hochladen!

Wellington & Cable Car


Parliament


mal so etwas wie Sonne und blauer Himmel....


Und jetzt bin ich grade in Auckland angekommen sitze in der Library rum (Überraschung!) und warte, dass ich in mein Hostel einchecken kann (das kann man nämlich immer erst um 1pm. Aber ich kann schon ein bisschen blauen Himmel sehen, vielleicht hört es ja gleich auf zu regnen und ich kann shoppen gehen :)

Silvester mal anders!

So jetzt ist 2012 und ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht. Aber jetzt erstmal zu meinem etwas ungewöhnlichen, aber sehr, sehr amüsanten Silvester in Neuseeland/ Wellington!
Also fing ganz normal an: Ein bisschen trinken und dann in ein paar Clubs gehen (die sind hier in Neuseeland übrigens nicht so toll. Ziemlich klein und größtenteils auch ziemlich leer. Aber war Silvester, dementsprechend waren sie mal gut besucht!). Um kurz vor 12 sind wir dann auf Richtung Hafen, denn dort sollte „großes“ Feuerwerk (für NZ- Verhältnisse) stattfinden. Das wurde dann aber wegen des Wetters (hat den ganzen Tag durchgegossen) abgesagt. Schon mal ein schlechtes Omen und mein erstes Silvester ohne Feuerwerk
L Aber naja. Sollte die Stimmung jetzt nicht trüben, haben wir uns gedacht und trotzdem angefangen das neue Jahr zu feiern, das wir übrigens 12 Stunden früher begrüßen durften.
Wir kamen damit allerdings nicht so weit, denn irgendwelche Maori Mädchen meinten eine Schlägerei anfangen zu müssen und haben damit gleich mal bei uns angefangen. Zum Glück stand ich gerade ein bisschen weiter abseits, denn ich wollte versuchen nach Deutschland zu telefonieren und habe so den „Hauptangriff“ verpasst. Als dann die Polizei eintrudelte wurden wir dann erstmal im Streifenwagen mitgenommen (yeah, einmal so einem Auto mitfahren!) und in der Wache abgeliefert. Dort wurde uns dann erstmal so viel Wasser angedreht, dass wir schon fast wieder nüchtern wurden (warum bloß??). Dann hieß es erstmal warten, denn die Officer waren mit der Situation einigermaßen überfordert und rannten bestimmt eine halbe Stunde planlos durch die Gegend. Also saßen wir uns unseren separaten Warteräumen und waren immer noch nicht in der Lage uns der Situation angemessen (ernst) zu verhalten und fanden es ziemlich lustig. Also haben wir dreist Fotos gemacht, uns über die Räume hinweg unterhalten, usw. Wie auch immer kam dann endlich mal die Vernehmung. Das war allerdings ein bisschen peinlich (Einzelbefragung), denn ich konnte mich nicht mehr an alles genauestens erinnern (wieso bloß?) und habe die Sätze eigentlich immer mit: „Uhm, I don’t really know…“
„Maybe“ „I thiiink it was like that“ „I didn’t really see it..“ begonnen. Natürlich ungemein glaubhaft aber meinen Officer hat das nicht so wirklich gestört. Der war ziemlich lässig und hat andauernd Rechtschreibfehler gemacht. Also wirklich andauernd. Am Ende haben wir dann zusammen sehr, sehr lange überlegt wir man denn Piercing schreibt, denn ein Schreibprgramm gab’s da nicht. Das sah dann ungefähr so aus: „Do you know how to write ´piercing´?” “Uhm, well maybe with ‘ea’?” Er tippt…:”Nah, that doesn’t look good! Maybe ‘ee’” Tippen… “No, that isn’t right, either…hmmmm difficult word!” Das war doch schon ziemlich unterhaltsam und können glaube ich nur Kiwi Officer bringen! Nachdem ich dann mein Statement gefühlte 30x unterschrieben hatte wurden wir dann alle zusammen in einen Raum gesteckt, während die Polizisten versucht hatten 2 Wagen für uns zu organisieren, die uns zurück zum Hostel fuhren. Dafür, dass in der Tiefgarage an die 100 davon standen, hat es ziemlich lange gedauert aber nun ja. Gegen 3 Uhr sind wir dann auch mal wieder aus der Wache rausgekommen und mit dem Streifenwagen direkt vor der Tür abgesetzt. Hat natürlich wirklich jeder gesehen..hatte aber schon Style! Und da ich hinten saß und diese Türen wohlweislich verriegelt sind, damit böse Backpacker nicht fliehen können, wurde mir sogar die Tür aufgehalten. Was für ein Luxus!
Auf Schlafen hatten wir dann allerdings noch keine Lust und sind noch ein bisschen durch die Stadt gezogen. Alles in allem war es ein ungewöhnliches, aber lustiges und gelungenes Silvester. Immerhin hatte ich was zu erzählen!

Cheers, Svenja


PS: Die super Bilder von dem Abend hätte ich gerne hochgeladen, leider sind sie aber nur auf meinem Handy und ich habe schlauerweiser das USB-Kabel zu Hause gelassen. Bis ich das mit dem Bluetooth herausgefunden habe könnte es glaube ich noch eine kleine Weile dauern... :D