Wasserski, Mörderwandern oder der Flatmate, der uns umbringen wollte
Halli Hallo ihr lieben Leutchen. Wie man aus der Überschrift entnehmen kann, habe ich jetzt mehrere mehr oder weniger gefährliche Aktionen überlebt, aber ich fange mal von vorne an: David, mein Arbeitskollege der unter uns wohnt und nur manchmal ein bisschen angepisst von unseren Wg-Partys ist hat uns endlich mal auf sein Boot eingeladen. Obwohl es draußen ziemlich stürmisch und rau aussah meinte er, dass es gar nicht so schlecht für Wasserski sei. ‘Oookay, er muss es ja wissen‘, dachten wir uns und ließen die Chance auf eine solche Aktivität nicht an uns vorbeiziehen. Begeistert stimmten wir zu und ließen gleich erstmal den Lunch aus, aus Angst vor womöglicher Seekrankheit. Die Wellen sahen echt ziemlich hoch aus! Am Pier wurde dann das kleine Bötchen ins Wasser gelassen (es war wirklich nicht groß) und wir machten uns auf den Weg. Wir steuerten die „South Bay“ an, die im Gegensatz zu unserer Bucht ziemlich ruhig war. Fast keine Wellen, super! Wenige Minuten später haben wir uns auch die $100 für den Albatross- Encounter gespart, denn wir fuhren mitten in eine Gruppe der größten Vögel der Welt. Die sind echt riesig, vor allem, wenn sie nur einen Meter von einem entfernt ihre 3m Flügel ausbreiten!
Kurz bevor es losging schlüpfte ich dann in meinen neu erworbenen Neoprenanzug ($5 von der örtlichen Müllkippe), der nur ein klitzekleines Löchlein hatte (Faustgroß am A**** aber nun ja). Ich war als erstes an der Reihe und stürzte mich mehr oder weniger freiwillig ins kühle Nass. Jetzt hieß es im Wasser die Ski anziehen, was sich als gar nicht so leicht erwies. Aber es wurde noch schwerer, denn Wasserski ist gar nicht so leicht, wie es aussieht. Man muss sich in Fötusstellung irgendwie aufrecht im Wasser halten und versuchen nicht unterzugehen und sich dann so weit ziehen lassen bis man irgendwelche „Bubbles“ erreicht, die das Boot hinter sich herzieht. Dann richtet man sich sozusagen von selbst auf. Soweit die Theorie. 10 Versuche, Liter geschluckten Salzwassers und einige peinliche Momente später hatte ich es immer noch nicht geschafft :D Hmm. Man fällt immer vorne über und mit Kopf voraus direkt ins Wasser, weil das Boot einen ganz schönen Zahn drauf hat. Naja richtig auf den Brettern gestanden hab ich jetzt nicht, aber es hat trotzdem einen Riesenspaß gemacht und die Kulisse war wunderbar. Schneebedeckte Berge und so! J
Am Ende war David der einzige der es geschafft hat und ich konnte sogar das Boot lenken und sage und schreibe habe ich es nicht zu Schrott gefahren. Bootfahren macht richtig Fun! Jederzeit wieder gerne! J
Aber jetzt zu der eindeutig schlimmeren Aktivität. Wandern! Bei der Arbeit fragte mich David, ob Merle und ich denn Lust hätten am Nachmittag mit ihm wandern zu gehen. „Na klar“, sagte ich, hatte aber seine Bemerkung, dass es „hard walk“ wäre nicht gehört. Unwissend und uns freuend fuhren wir also mit ihm zum Mt. Fyffe, stellten mein Auto (nachdem wir mit ihm, wie mit einem richtigen Jeep, einen Fluss durchquert hatten (da hat er sich gefreut)) am Carpark ab. Merle und ich gingen schonmal zuversichtlich zum Anfang des Tracks, doch David meinte nur:“ Nee, der Track ist doch viel zu langweilig! Wir gehen woanders hoch!“ Und dann gings los: Über gefühlte 10 Stracheldrahtzäune sind wir geklettert, haben uns durch einen halben Meter hohes Gras gekämpft über/ durch Flüsse gesprungen, durch Moor gestapft bis wir endlich an seinem sogenannten „Track“ angekommen sind. Das war ein Pfad für Jäger und bestand hauptsächlich aus einem 60° Anstieg mit Felsen und Baumstämmen zum rüberklettern. Ohne Witz, ich dachte echt ich sterbe. Einmal wäre ich fast in den Tod gestürzt als plötzlich ein Abhang direkt neben mir auftauchte. Unsere Kondition war auch ein bisschen im Eimer nach 6 Monate ohne Sport und David sahen wir nur selten, wenn er mal auf uns wartete :D Wenn dann mal der Pfad aufhörte und man nur noch Büsche vor sich sah, haben wir immer durch die Gegend geschrien und die Richtung aus der die Antwort kam, war wohl richtig… Bei der erste Pause nach einer Stunde, dachten wir ehrlich wir sterben bald und David will einfach nur seine Mitbewohner loswerden! Besonders nachdem uns gesagt wurde, dass es noch viel steiler wird und wir bald auf allen Vieren den Berg hochklettern müssen. Prima! Außerdem waren im Wald überall stechende Pflanzen, die sogar Jeans aufgerissen haben. Wir konnten nicht mehr wir haben einfach nur gelacht, weil wir so verzweifelt waren. Die ganze Zeit dachten wir, wir sind bestimmt gleich da… Ja klar! :D
Kurz bevor es losging schlüpfte ich dann in meinen neu erworbenen Neoprenanzug ($5 von der örtlichen Müllkippe), der nur ein klitzekleines Löchlein hatte (Faustgroß am A**** aber nun ja). Ich war als erstes an der Reihe und stürzte mich mehr oder weniger freiwillig ins kühle Nass. Jetzt hieß es im Wasser die Ski anziehen, was sich als gar nicht so leicht erwies. Aber es wurde noch schwerer, denn Wasserski ist gar nicht so leicht, wie es aussieht. Man muss sich in Fötusstellung irgendwie aufrecht im Wasser halten und versuchen nicht unterzugehen und sich dann so weit ziehen lassen bis man irgendwelche „Bubbles“ erreicht, die das Boot hinter sich herzieht. Dann richtet man sich sozusagen von selbst auf. Soweit die Theorie. 10 Versuche, Liter geschluckten Salzwassers und einige peinliche Momente später hatte ich es immer noch nicht geschafft :D Hmm. Man fällt immer vorne über und mit Kopf voraus direkt ins Wasser, weil das Boot einen ganz schönen Zahn drauf hat. Naja richtig auf den Brettern gestanden hab ich jetzt nicht, aber es hat trotzdem einen Riesenspaß gemacht und die Kulisse war wunderbar. Schneebedeckte Berge und so! J
Am Ende war David der einzige der es geschafft hat und ich konnte sogar das Boot lenken und sage und schreibe habe ich es nicht zu Schrott gefahren. Bootfahren macht richtig Fun! Jederzeit wieder gerne! J
Aber jetzt zu der eindeutig schlimmeren Aktivität. Wandern! Bei der Arbeit fragte mich David, ob Merle und ich denn Lust hätten am Nachmittag mit ihm wandern zu gehen. „Na klar“, sagte ich, hatte aber seine Bemerkung, dass es „hard walk“ wäre nicht gehört. Unwissend und uns freuend fuhren wir also mit ihm zum Mt. Fyffe, stellten mein Auto (nachdem wir mit ihm, wie mit einem richtigen Jeep, einen Fluss durchquert hatten (da hat er sich gefreut)) am Carpark ab. Merle und ich gingen schonmal zuversichtlich zum Anfang des Tracks, doch David meinte nur:“ Nee, der Track ist doch viel zu langweilig! Wir gehen woanders hoch!“ Und dann gings los: Über gefühlte 10 Stracheldrahtzäune sind wir geklettert, haben uns durch einen halben Meter hohes Gras gekämpft über/ durch Flüsse gesprungen, durch Moor gestapft bis wir endlich an seinem sogenannten „Track“ angekommen sind. Das war ein Pfad für Jäger und bestand hauptsächlich aus einem 60° Anstieg mit Felsen und Baumstämmen zum rüberklettern. Ohne Witz, ich dachte echt ich sterbe. Einmal wäre ich fast in den Tod gestürzt als plötzlich ein Abhang direkt neben mir auftauchte. Unsere Kondition war auch ein bisschen im Eimer nach 6 Monate ohne Sport und David sahen wir nur selten, wenn er mal auf uns wartete :D Wenn dann mal der Pfad aufhörte und man nur noch Büsche vor sich sah, haben wir immer durch die Gegend geschrien und die Richtung aus der die Antwort kam, war wohl richtig… Bei der erste Pause nach einer Stunde, dachten wir ehrlich wir sterben bald und David will einfach nur seine Mitbewohner loswerden! Besonders nachdem uns gesagt wurde, dass es noch viel steiler wird und wir bald auf allen Vieren den Berg hochklettern müssen. Prima! Außerdem waren im Wald überall stechende Pflanzen, die sogar Jeans aufgerissen haben. Wir konnten nicht mehr wir haben einfach nur gelacht, weil wir so verzweifelt waren. Die ganze Zeit dachten wir, wir sind bestimmt gleich da… Ja klar! :D
Als wir endlich so hoch gekraxelt waren, dass wir die Bäume hinter uns gelassen haben hatte man allerdings eine super Aussicht. Die gesamte Kaikoura Peninsula lag vor uns und kam einem plötzlich richtig winzig vor. Und auf der anderen Seite erstreckten sich die schneebedeckten Berggipfel. Wunderschön. Davon angespornt wurden die inzwischen unglaublich schmerzenden Beine ignoriert und wir zogen uns nur noch an den ganzen Büschen hoch. Von denen gab es genug denn jetzt gab es gar keinen Pfad mehr, nur noch Gestrüpp! Und dann war es endlich so weit: Nach 3,5 Stunden steilen Bergsteigens erreichten wir die Hütte! Glücklich machten wir Picknick und kamen gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Super Kulisse!
Stolz bewältigten wir den 2 stündigen Abstieg und der war echt langweilig. Es gab nämlich einen richtigen Wanderweg. Waren wir gar nicht mehr gewohnt :D
Den geplanten Pub- Abend haben wir dann komischerweise nicht mehr geschafft, sondern sind einfach nur ins Bett gefallen! Und vom Muskelkater am nächsten Tag fange ich erst gar nicht an :D Trotzdem war es irgendwie schon lustig und alles für den Sonnenuntergang in 1100 Meter Höhe hat es sich schon gelohnt J
Stolz bewältigten wir den 2 stündigen Abstieg und der war echt langweilig. Es gab nämlich einen richtigen Wanderweg. Waren wir gar nicht mehr gewohnt :D
Den geplanten Pub- Abend haben wir dann komischerweise nicht mehr geschafft, sondern sind einfach nur ins Bett gefallen! Und vom Muskelkater am nächsten Tag fange ich erst gar nicht an :D Trotzdem war es irgendwie schon lustig und alles für den Sonnenuntergang in 1100 Meter Höhe hat es sich schon gelohnt J
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