Die Tage danach verbrachten wir damit nach Norden zu fahren. Mit kürzeren Stopps und Dunedin, den Moeraki Boulders (kugelrunde, riesige Steine am Strand) und Christchurch sind wir in Kaikoura angekommen. Eine Stadt die einzig und allein bekannt für die Wasserwelt bekannt ist. Man kann Whale- Watching machen, mit Robben oder Delfinen schwimmen, Tauchen, Angeln oder Albatrosse (größte Vögel der Welt) beobachten. Wie entschieden uns für ersteres und bestiegen unser kleines Boot mit der Warnung, dass es ein wenig Seegang wäre, aber alles noch ‘pleasant‘ wäre. Na ja. Als ‘pleasant‘ hätte ich das Geschaukel jetzt nicht bezeichnet und ein paar Mitreisende sahen das anscheinend ganz und gar nicht so, denn die verbrachten die meiste Zeit, leicht grün im Gesicht in der Innenkabine. Und dabei gab es viel zu sehen! Sobald man erstmal ein bisschen Abstand zwischen sich und die Küste gebracht hat (in diesem Falle ung. 9 Meilen) überquert man nämlich den Kaikoura Canyon, dort geht es 800 Meter in die Tiefe: der perfekte Lebensraum für Pottwale, die wir auch zu Gesicht bekommen haben. Echt beeindruckend und auf jeden Fall eine ganz besondere Erfahrung. Auch weil wir einen Blick auf die berühmte Fluke erhaschen konnten! Außerdem sahen wir auch noch Albatrosse und Seelöwen um Wasser herumtollen.
Die restlichen Tage in Kaikoura verbrachten wir mit Shoppen (Souvenirs für dir Daheim Gebliebenen!), Minigolf spiele und wandern. Haben zum Beispiel den Kaikoura Penisula (Die Halbinsel vor der Stadt) Walkway gemacht.
Am Mittwoch machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Christchurch gemacht, der Flieger von meiner Mutter ging nämlich am Freitag, also noch reichlich Zeit. Allerdings schien es kein freies Motel in ganz Christchurch zu geben und wir mussten auf ein Bed&Breakfast in einem Vorvorort ausweichen. Wir wohnten bei einer netten älteren Dame, wo wir ihr beim Puzzlen helfen konnten (was ich auch erfolgreich gemeistert habe) und ihre Lieblingsserie mit anschauen durften. Alles in allem ein echt netter Aufenthalt mit Kiwi- Faktor!
Natürlich durfte auch ein Abstecher in die größte Stadt der Südinsel (Christchurch) nicht fehlen (300 000 Einwohner). Das war allerdings ein bisschen komisch, denn im Februar war dort ein schweres Erdbeben und deshalb ist das komplette Citycenter zerstört und dementsprechend gesperrt. Ziemlich komisch eingestürzte Häuser zu sehen und teilweise sehen die Böden so aus als wären Blasen drin. Als wir dort waren (oder eher bei der alten Dame) gab es auch ein Erdbeben, allerdings nur 4,0 und wir haben nichts gespürt. Leider, denn irgendwie möchte ich das schon einmal miterleben.
Ach, und im Antarctic Center waren wir auch noch. Ist zwar etwas für Touristen (und man kann super süße, kleine, blaue Pinguine sehen) aber in Christchurch starten wirklich alle Reisen in die Antarktis, denn es ist die größte Stadt in der Nähe. War auf jeden Fall cool und wir waren mitten im Sommer in einem Schneesturm und konnte mich fühlen wie zu Hause!!
So und jetzt nachdem ich wieder alleine und meine erste längere Strecke (140 Kilometer) ganz alleine ohne Unfall gefahren bin, bin ich wieder in Kaikoura und bleibe da erstmal die nächsten paar Tage. Gucke, ob ich hier einen kleinen Job oder einen WWOOFing Platz finde, denn die Saison für das Apfelpflücken geht erst im März los und bis dahin muss ich die Zeit noch ein bisschen rumkriegen!
Fotos kommen, wenn genug freies Internet da ist :D
Love, Svenja :)
Die restlichen Tage in Kaikoura verbrachten wir mit Shoppen (Souvenirs für dir Daheim Gebliebenen!), Minigolf spiele und wandern. Haben zum Beispiel den Kaikoura Penisula (Die Halbinsel vor der Stadt) Walkway gemacht.
Am Mittwoch machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Christchurch gemacht, der Flieger von meiner Mutter ging nämlich am Freitag, also noch reichlich Zeit. Allerdings schien es kein freies Motel in ganz Christchurch zu geben und wir mussten auf ein Bed&Breakfast in einem Vorvorort ausweichen. Wir wohnten bei einer netten älteren Dame, wo wir ihr beim Puzzlen helfen konnten (was ich auch erfolgreich gemeistert habe) und ihre Lieblingsserie mit anschauen durften. Alles in allem ein echt netter Aufenthalt mit Kiwi- Faktor!
Natürlich durfte auch ein Abstecher in die größte Stadt der Südinsel (Christchurch) nicht fehlen (300 000 Einwohner). Das war allerdings ein bisschen komisch, denn im Februar war dort ein schweres Erdbeben und deshalb ist das komplette Citycenter zerstört und dementsprechend gesperrt. Ziemlich komisch eingestürzte Häuser zu sehen und teilweise sehen die Böden so aus als wären Blasen drin. Als wir dort waren (oder eher bei der alten Dame) gab es auch ein Erdbeben, allerdings nur 4,0 und wir haben nichts gespürt. Leider, denn irgendwie möchte ich das schon einmal miterleben.
Ach, und im Antarctic Center waren wir auch noch. Ist zwar etwas für Touristen (und man kann super süße, kleine, blaue Pinguine sehen) aber in Christchurch starten wirklich alle Reisen in die Antarktis, denn es ist die größte Stadt in der Nähe. War auf jeden Fall cool und wir waren mitten im Sommer in einem Schneesturm und konnte mich fühlen wie zu Hause!!
So und jetzt nachdem ich wieder alleine und meine erste längere Strecke (140 Kilometer) ganz alleine ohne Unfall gefahren bin, bin ich wieder in Kaikoura und bleibe da erstmal die nächsten paar Tage. Gucke, ob ich hier einen kleinen Job oder einen WWOOFing Platz finde, denn die Saison für das Apfelpflücken geht erst im März los und bis dahin muss ich die Zeit noch ein bisschen rumkriegen!
Fotos kommen, wenn genug freies Internet da ist :D
Love, Svenja :)
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